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Durch Hospitation die Mitarbeiter im Veränderungsprozess mitnehmen

Chance durch Hospitation im Veränderungsprozess

Arbeitet ein Team schon lange Zeit in derselben Konstellation, denselben Räumlichkeiten, mit denselben IT-Systemen und erfüllt dieselben Aufgaben, fehlt bei einem Veränderungsprojekt oft der Blick über den Tellerrand. Eine Hospitation in einer vergleichbaren Abteilung eines anderen Krankenhauses öffnet schnell den Blick für neue Perspektiven. Das ist im Veränderungsprozess besonders wichtig.

Warum sind neue Perspektiven der Beteiligten so wichtig?

In Projekten in Krankenhäusern treffen wir immer wieder auf Organisationseinheiten, Abteilungen oder Projektteams, die:

  • lange Zeit überhaupt keine Veränderung am Arbeitsplatz erlebt haben,
  • deswegen in einer stabilen Routine arbeiten, die Mitarbeiter nicht mehr in Frage stellen,
  • sich mit vorhandenen Schwachstellen in Strukturen, Prozessen und Praktiken arrangiert haben.

Kurzum wie sollen die Führungskräfte und Mitarbeiter dabei neue Perspektiven erfahren und auch von selbst erkennen können?

Was bedeutet es, Führungskräfte und Mitarbeiter im Veränderungsprozess mitzunehmen?

  • Initiales und fortlaufendes Informieren der Mitarbeiter über bevorstehende Veränderungen.
  • Aktives Einbinden der Mitarbeiter, um sich selbst und ihre Ideen einzubringen.
  • Ferner ein Vermitteln der Vorteile von Veränderung.
  • Sowie das Wecken von Bereitschaft zu Veränderung.

Wie gelingt es durch Hospitation Führungskräfte und Mitarbeiter im Veränderungsprozess mitzunehmen?

  • Unter Hospitation verstehen wir hier einen ein- oder mehrtägigen Besuch in einer vergleichbaren Abteilung eines anderen Krankenhauses. Und zwar durch Führungskräfte, Mitarbeiter oder ein ganzes Projektteam.
  • Diese verfügt bereits über moderne Strukturen, Prozesse und Praktiken. Zudem nimmt man sich vor Ort die Zeit für den Austausch mit den Besuchern.
  • Am besten schlüpfen alle Besucher in Bereichskleidung. Sie verteilen sich auf verschiedene Arbeitsplätze, schauen zu und lernen Neues kennen. Dabei stellen sie Fragen zu den Strukturen, Prozessen  und Praktiken. Oder packen gleich einmal mit an, um etwas auszuprobieren.
  • Das abschließende Reflektieren vertieft das neu gelernte und erfahrene. Sowohl mit den Mitarbeitern des anderen Krankenhauses als auch untereinander.

Was bringt eine Hospitation im Veränderungsprozess?

  • Die Perspektive, dass es auch anders geht, effizienter und leichter sein kann.
  • Das kritische Auseinandersetzen mit den Strukturen, Prozesse und Praktiken im eigenen Haus.
  • Zudem Ideen, wie das Gelernte mit den Veränderungszielen im Projekt überein gebracht werden kann.
  • Moderne Arbeitsplätze können hautnah erlebt werden. Und Hospitanten nehmen die Reaktion der Mitarbeiter und Patienten des anderen Krankenhauses darauf wahr.
  • Sogar Schulungsbedarf wird von den Führungskräften und Mitarbeitern selbst erkannt und geäußert.

Fazit

Eine Hospitation lohnt allemal den Aufwand:

  • Abstimmen mit einem anderen Krankenhaus, das zu diesem Austausch bereit ist.
  • Der personelle Aufwand der eigenen Mitarbeiter.

Viel Spaß beim Ausprobieren.

Ihre Heike Sander

nähere Infos zu Veränderungsprozessen zu Strukturen und Prozessen finden Sie hier

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